Projekt "Pferdehilfe"

Wer glaubt es gäbe nur Hundenotfälle, der irrt sich gewaltig. Leider sind Pferden gleichermaßen betroffen - trauriger Weise. Nicht nur dass viele von Ihnen ein trostloses Leben in ständiger Boxenhaft verbringen müssen, meist werden sie schnell aussortiert, wenn die Leistung nicht mehr erbracht wird oder sie krank werden. Wir kennen kaum noch Menschen, die für ein Pferd ein Lebenlang die Verantwortung übernehmen. Es ist wirklich traurig wieviele Stationen, Umstellungen und Erlebnisse ein Pferd im Laufe seines Lebens erfahren muss!

 

Eines dieser traurigen Schicksale ist das jährliche Fohlensterben auf dem Schlachthof. Noch bevor sie eine Chance auf ein Leben erhalten, ist es schon vorbei. Ohne Skrupel oder Mitgefühl werden Fohlen aus Überproduktionen oder wenn sie nicht dem Idealbild der Zucht entsprechend aussortiert. Um den Ausgleich zum Handel zu erwirken, wird das Schlachtgeld erwirtschaftet.....

 

Ein trauriger Weg und solanger er rechtlich zulässig ist, werden wir dagegen nichts tun können - ausser dem Versuch einige davon freizukaufen und ihnen damit den Start in ein hoffentlich glückliches Leben zu ermöglichen.

 

Aber es sind nicht nur Fohlen davon betroffen. Generell ist die Abgabe an den Schlachthof für Pferdenbesitzer oftmals eine Möglichkeit mit dem ausrangierten "Gaul" noch den schnellen Euro zu machen. Oftmals sind es Schulpferde die auf diesem Weg schnell ausgemustert werden. Solange sie von Nutzen sind und täglich laufen.... oft auch unter offensichtlichen Schmerzen. Und wenn garnichts mehr geht - dann geht noch was......

Einen schönen Lebensabend dürfen die wenigsten noch erfahren!

Leider gibt es in ganz Deutschland immer noch zuwenig Gnadenhöfe oder eben Pferdeunterkünfte, die es dem Pferdebesitzer ermöglichen, sein Rentnerpferd finanziell neben der Unterhaltung seines Sportpferdes (egal welcher Art) zu unterhalten. Dazu gibt es wenig Stallkonzepte - zumindestens was den städtischen Raum betrifft und es macht wenig Sinn, sein Rentnerpferd kilometerweit weg zu bringen ohne zu Wissen, wie es dort versorgt wird. Pferdebesitzer haben oftmals eine Vorstellung die weit von der Realität entfernt ist. So wollen Sie doch ihr Rentnerpferd günstig und am besten Pferdegerecht unterbringen. ABER: Ein Pferd was viele Jahre nur Boxenhaltung und womöglich noch Einzelhaft auf der Weide gewöhnt ist, wird auf einmal 24-Stunden auf die Weide/den Offenstall gesteckt, muss sich in einer Herde behaupten, komplett umstellen und wird in 95% der Fälle, dies nicht schaffen können. Und gerade die alten und kranken benötigen viel mehr Aufmerksamkeit, Pflege- und Futteraufwand als ein gesundes Tier. Darüber verschwenden die Menschen keinen Gedanken. Allerdings über soviele weitere Dinge ebenfalls nicht. Wir helfen sehr gerne und beraten Sie!

 

 

Zwar gehen die Trends von Offenstallkonzepten, Laufställen, Aktivställen etc. in die richtige Richtung, aber dennoch gibt es dabei viel zu beachten. Leider werden auch oft Offenstallplätze angeboten, die weit entfernt von einem guten Konzept sind. Ein Unterstand mit einem Platz davor, in dem die Pferde bis über die Fesseln im Matsch versinken ist kein Offenstall - wird aber gerne so deklariert.

Auch was man bei der Integration in die bestehende Herde beachten muss. Wir haben es selbst erlebt mit unseren Pferden erlebt, wie Stallbetreiber es sich damit sehr einfach machen. Solange die Pferde in das Konzept passen ist alles in Ordnung - aber wenn auf einmal Probleme auftreten und ein Pferd den Ansprüchen des Konzeptes nicht mehr gerecht wird, dann muss man sich in den meisten Fällen eine neue Unterkunft suchen. Ein ganz großes Problem sind Rehepferde bzw. rehegefährdete Pferde. Im Raum Düsseldorf und Umgebung gibt es keinen wirklichen geeigneten Stall, der dafür ausgerichtet ist. Aber die Zahl der EMS, ECS und REHE-Pferde wird immer größer.

 

Sie können uns im Pferdetierschutz unterstützen:

Wenn Sie uns helfen möchten, nehmen wir dankend jeder finanzielle Unterstützung an. Mit Ihrer Hilfe können wir einigen wenigen Schlachtfohlen die jährlich in Herbst angeboten werden, das Leben retten.

 

Natürlich kümmern wir uns auch außerhalb der Schlachtfohlenzeit um pferdige Notfälle, die uns von unseren Kooperationsvereinen gemeldet werden. Ob es sich nun um einen schnelle Rettungsaktion, einen medizinischen Notfall oder eine Vermittlung handelt.  

 

Gerne nehmen wir auch  gut erhaltene Sachspenden entgegen. Bitte beachten Sie dabei, dass wir lediglich Gebrauchsmaterialien verwenden können, wie z.B.

 

Halfter, Bandagen, Stricke, jegliche Art von Decken in allen Größen, Verbandszeug,

Salz-/Minerallecksteine, Zusatzfuttermittel - wie Mineralfutter, Vitamine usw.

 

Sie können auch gerne vorher anfragen, ob zur Zeit etwas am dringendsten gebraucht wird.

 

Bitte beachten Sie, dass wir als Tierschützer ohnehin schon einen sehr intensiven und vollen Tagesablauf haben und nicht noch in der Lage sind, irgendwelche kaputten Decken oder sonstiges Sachen zu flicken, nähen oder Bastelarbeiten zu verrichten.

Wie wir Ihnen als Tierschutzverein helfen:

Unser kostenloser Beratungsservice steht Ihnen jederzeit zur Verfügung, wenn Sie Fragen rund ums Pferd haben. Wir haben z. B. auch Fachleute, die Sie gerne in physiotherapeutischen, osteopathischen und weiteren alternativen Heilmethoden beraten.  

 

Zur Zeit arbeiten eng mit weiteren Tierschutzvereinen im Pferdetierschutz zusammen, da wir noch keine eigenen Pferdenotfälle aufnehmen können. Somit unterstützen wir ausgewählte Kooperationsvereine, bei ihren Notfällen, die sie uns melden und wo es gerade am nötigstens ist. Ob nun ein Pferdenotfall gerettet, medizinisch versorgt oder vermittelt werden muss. Wir arbeiten gut vernetzt und Hand in Hand zusammen, damit wir sovielen Pferden wie möglich helfen können.

 

Zukünftig soll auch unser Verein eigene Pferdenotfälle aufnehmen und betreuen. Dabei gilt unser Interesse den Gnadenbrotpferde - ob alt oder krank - denen wir bis zum Lebensende noch eine schöne und würdevolle Zeit ermöglichen möchten.

Da sich hier aber natürlich ein riesengroßer finanzieller Kostenfaktor abzeichnet, müssen wir voerst weiter um Spenden bitten und auch hoffen, dass wir dafür Helfer/innen finden, die diese Tiere dann auch dauerhaft betreuen.

 

Dieses Projekt können Sie folgendermaßen unterstützen:

Finanziell

Jeder Euro zählt bei diesem Projekt. Unter dem Stichwort: Pferdehilfe, fließen alle Mittel ausschließlich in dieses Projekt..

Materiell

Pferdebesitzer können sich sicherlich vorstellen, was wir so benötigen. Einiges haben wir oben schon beschrieben. Ansonsten fragen Sie einfach bei uns nach.

Personell

Wer im Tierschutz mitwirken möchte, kann sich gerne bei uns melden. Bitte denken Sie daran, dass dafür sehr viel Zeit benötigt wird und man das nicht zwischen Tür und Angel oder mal für eine Woche macht. Wir brauchen verantwortungsbewusste Menschen, die uns dauerhaft helfen.

KONTAKTDATEN:

Tierhilfe Streuner & Co. e.V.
Heppenheimer Weg 46
40227 Düsseldorf

Mobil: 0172-2626993 (AB)

E-Mail: info [ät] tierhilfe-tisco. de

SPENDENKONTO:

Stadtsparkasse Düsseldorf

BIC: DUSSDEDDXXX

IBAN: DE48 3005 0110 1006 6608 88

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Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

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Tierhilfe Streuner & Co. e.V.